Hanna Larissa Naujoks
© Neda Navaee Die Mezzosopranistin Hanna Larissa Naujoks – ausgebildet an den Musikhochschulen in Nürnberg und Hannover sowie in Meisterkursen bei Brigitte Fassbaender, Kiri Te Kanawa, Hans-Peter Blochwitz und Julie Kaufmann – hat sich als vielseitige Darstellerin im lyrischen und jugendlich-dramatischen Fach etabliert und beeindruckt mit einer warmen, ausdrucksstarken Stimme und großer Bühnenpräsenz.
Nach fünf Jahren im Ensemble der Staatsoper Hannover ist Hanna Larissa Naujoks seit 2017 freischaffend tätig und gastiert sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland. Ihre Laufbahn ist geprägt von Partien wie Octavian (Der Rosenkavalier), der Komponist (Ariadne auf Naxos), Charlotte (Werther), Lucretia (The Rape of Lucretia) und Hänsel (Hänsel und Gretel), die sie an Häuser und Festivals wie die Opéra Grand Avignon, das Glyndebourne Festival, die Staatsoper Hannover, das Staatstheater Nürnberg, das Tiroler Landestheater Innsbruck, das Oldenburgische Staatstheater und das Theater Kiel führten. Darüber hinaus sang sie an der Oper Leipzig, der Semperoper Dresden, bei den Tiroler Festspielen Erl, an der Oper Köln, am Staatstheater Kassel, am Theater Koblenz sowie am Pfalztheater Kaiserslautern. Ein besonderes Echo fand 2024 ihr Rollendebüt mit der Frauenpartie in Schönbergs Erwartung unter Patrick Hahn an der Oper Wuppertal, die sie auch in einem Doppelabend am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken gemeinsam mit der Titelrolle in Gustav Holsts Kammeroper Sāvitri interpretierte. Die Deutsche Bühne würdigte sie in ihrer Saisonbilanz als „berührende Protagonistin“. Eine weitere wichtige Partie war 2024 die Rolle der Jitsuko Honda in Toshio Hosokawas Kammeroper Hanjo am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Derzeit erweitert Hanna Larissa Naujoks ihr Repertoire zunehmend ins dramatische Fach.
Für die Wiederaufnahme von Die Hochzeit des Figaro kehrt Hanna Larissa Naujoks in der Spielzeit 2025/26 als Marcellina an die Staatsoper Hannover zurück.