nach dem Film von Thomas Vinterberg und Tobias Lindholm
Premiere 26.02.2027
Worum es geht
„Der Mensch ist mit 0,5 Promille zu wenig geboren!“, so der norwegische Psychiater Finn Skårderud. Vier Männer wollen dieser Hypothese auf den Grund gehen. Sie stecken beruflich wie privat in der Langeweile des Alltags fest und suchen ...
„Der Mensch ist mit 0,5 Promille zu wenig geboren!“, so der norwegische Psychiater Finn Skårderud. Vier Männer wollen dieser Hypothese auf den Grund gehen. Sie stecken beruflich wie privat in der Langeweile des Alltags fest und suchen ...
„Was ist es für ein Rätsel, das der Mensch glaubt, durch den Rausch lösen zu müssen?“
Worum es geht„Der Mensch ist mit 0,5 Promille zu wenig geboren!“, so der norwegische Psychiater Finn Skårderud. Vier Männer wollen dieser Hypothese auf den Grund gehen. Sie stecken beruflich wie privat in der Langeweile des Alltags fest und suchen einen Ausweg. Durch einen konstanten Pegel wollen sie sich selbst zu einer aufregenderen, spontaneren und kreativeren Version ihrer selbst machen. Was als harmloses, vermeintlich wissenschaftlich fundiertes Spiel beginnt, entpuppt sich schnell als Negativspirale. Das Experiment führt die vier Männer immer näher an ihre persönlichen Grenzen.
Thomas Vinterberg hinterfragt in seinem Theaterstück „Rausch“, dessen Verfilmung 2021 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, warum Menschen das Gefühl haben, aufregender, mutiger, „mehr sie selbst“ sein zu müssen, und ob Alkohol dabei helfen kann. „Rausch“ beleuchtet mit Humor und Härte, wie verführerisch und fatal die Sehnsucht nach einer schnellen Lösung sein kann. Auf Freudentaumel und Höhenflüge folgen Kontrollverlust und Ausweglosigkeit. Regisseur Albrecht Schroeder nimmt erneut Männer am Abgrund in den Blick und geht der Frage nach, was wir wirklich brauchen, um uns im Leben zu spüren?
Über Albrecht Schroeder
Albrecht Schroeder, in Niedersachsen aufgewachsen, begeistert das hannoversche Publikum aktuell mit der immer ausverkauften „Frau mit den vier Armen“. In seinen Arbeiten widmet er sich den Zumutungen des Menschseins – mit großer Liebe zu den Figuren und einem Sinn für das Skurrile. Am Schauspielhaus Bochum, wo er auch das „Oval Office“ leitet, inszenierte er zuletzt „Eschenliebe“ von Theresia Walser und „Die Gehaltserhöhung“ von Georges Perec – zwei Stücke, die vom Scheitern an sozialen Erwartungen erzählen. Vielleicht ist es genau dieser Blick auf menschliche Widersprüche, der ihn nun zu „Rausch“ führt.
Termine und Tickets
- Inszenierung Albrecht Schroeder
- Bühne Julia Katharina Berndt
- Kostüm Julia Katharina Berndt
- Licht Tobias Reichstein
- Dramaturgie Mira Gebhardt