Uraufführung
von Jakob Nolte
von Jakob Nolte
Premiere 20.03.2027
Worum es geht
Jakob Nolte, dessen Roman „Die Frau mit den vier Armen“ 25/26 am Schauspiel Hannover für die Bühne adaptiert wurde, hat ein absurdes Theaterstück geschrieben. Und darin ist ein Krieg vorbei. Das muss gefeiert werden. Zunächst aber muss ...
Jakob Nolte, dessen Roman „Die Frau mit den vier Armen“ 25/26 am Schauspiel Hannover für die Bühne adaptiert wurde, hat ein absurdes Theaterstück geschrieben. Und darin ist ein Krieg vorbei. Das muss gefeiert werden. Zunächst aber muss ...
„Warum können unsere Gesetze keine Gedichte sein?“
Worum es gehtJakob Nolte, dessen Roman „Die Frau mit den vier Armen“ 25/26 am Schauspiel Hannover für die Bühne adaptiert wurde, hat ein absurdes Theaterstück geschrieben. Und darin ist ein Krieg vorbei. Das muss gefeiert werden. Zunächst aber muss eine Politikerin das Ganze verkünden. Nur: Wie sagt man, dass der Krieg vorbei ist? Und zwar so, dass alle es glauben? So, dass der Krieg auch wirklich vorbei ist?
Also wird erstmal ein Theaterprofi hinzugezogen und fleißig geübt. Immer mehr Figuren versuchen ihr Glück. Immer und immer wieder rufen sie die Neuigkeit in die Welt. In absurd-komischen und schmerzhaft klugen Schleifen machen sie einen Versuch nach dem nächsten. Und je vehementer sie sind, desto mehr stellt sich die Frage: Ist der Krieg wirklich vorbei? Oder ist hier der Wunsch Vater des Gedankens? Andererseits: Man stelle sich vor, es herrscht Krieg – und es geht tatsächlich keiner hin. Weil alle sagen, er sei vorbei.
Jakob Nolte untersucht in seinem Text, wie viel die Politik mit der Wirklichkeit zu tun haben muss. Und wie viel Wirklichkeit der Mensch überhaupt ertragen kann. Ist der Ruf nach einer Welt ohne Krieg naiv? Oder müssen wir nicht gerade das tun: voller Liebe immer wieder anrennen gegen diese Wirklichkeit? Ein Stück Theater, das bei all seiner Komik aktueller gar nicht sein könnte.
Termine und Tickets
- Bühne Henrike Engel
- Kostüm Janina Brinkmann
- Choreografie Mirjam Klebel
- Licht Oliver Hisecke, Hendrik Möschler
- Dramaturgie Fabian Schmidtlein