von Nora Abdel-Maksoud
Premiere 20.11.2026
Worum es geht
Ob Autokraten von Trump über Putin bis Erdoğan oder rechte Parteien von AfD über SVP bis FN: Sie alle setzen auf den Kulturkampf statt auf konkrete politische Lösungen. In Nora Abdel-Maksouds neuestem Theaterstück nimmt sich die fiktive ...
Ob Autokraten von Trump über Putin bis Erdoğan oder rechte Parteien von AfD über SVP bis FN: Sie alle setzen auf den Kulturkampf statt auf konkrete politische Lösungen. In Nora Abdel-Maksouds neuestem Theaterstück nimmt sich die fiktive ...
„Jetzt gibt’s hier ein Wendepunkt-Inferno, Kollegen.“
Worum es gehtOb Autokraten von Trump über Putin bis Erdoğan oder rechte Parteien von AfD über SVP bis FN: Sie alle setzen auf den Kulturkampf statt auf konkrete politische Lösungen. In Nora Abdel-Maksouds neuestem Theaterstück nimmt sich die fiktive Filmregisseurin Gordon ein Beispiel an der realen rechten Politik und überträgt das Konzept des vermeintlichen Tugendterrors sogenannter woker Minderheiten auf einen Klassiker: auf George Orwells dystopischen Weltbestseller „1984“.
In der Geschichte über eine totalitäre Gesellschaft kämpft ein Held gegen Denk- und Sprechverbote – nur, dass Gordon den Totalitarismus Orwells als „Wokeismus“ übersetzt. Denn was politisch verfängt, muss die Leute doch auch in Scharen ins Kino locken! Aber es geht so einiges schief, und der Filmdreh scheitert. Um wenigstens einen Teil der Ausgaben einzuspielen, entscheidet sich Gordon, ein Making-of davon zu produzieren – mit Live-Publikum im Studio.
Über Nora Abdel-Maksoud
Nora Abdel-Maksoud war selbst lange Schauspielerin und schreibt ihre Stücke immer mit klarem Blick auf die Umsetzung auf der Bühne. Voller überraschender Wendungen und mit spitzen Dialogen rast sie durch die Diskurse unserer Gegenwart. Sie wurde bereits mehrfach zum Festival „Radikal jung“ eingeladen und für den Mülheimer Dramatikpreis nominiert.
Termine und Tickets
- Inszenierung Aysima Ergün
- Bühne Marco Michelle
- Kostüm Lia Hossain
- Licht Uwe Wegner
- Dramaturgie Yunus Ersoy