nach dem Roman von Dorothee Elmiger
Premiere 14.05.2027
Worum es geht
Eine Schriftstellerin folgt mit einer Gruppe Künstler*innen einem renommierten Theatermacher tief in die Tropen. Immer auf den Spuren zweier junger Touristinnen, die auf einer Wanderung auf dem El-Pianista-Trail in Panama unter mysteriösen ...
Eine Schriftstellerin folgt mit einer Gruppe Künstler*innen einem renommierten Theatermacher tief in die Tropen. Immer auf den Spuren zweier junger Touristinnen, die auf einer Wanderung auf dem El-Pianista-Trail in Panama unter mysteriösen ...
„Nur sie selbst habe sich gleich wieder an ihre Furcht der vergangenen Tage erinnert, an das Gefühl, es sei etwas aus dem Lot geraten.“
Worum es gehtEine Schriftstellerin folgt mit einer Gruppe Künstler*innen einem renommierten Theatermacher tief in die Tropen. Immer auf den Spuren zweier junger Touristinnen, die auf einer Wanderung auf dem El-Pianista-Trail in Panama unter mysteriösen Umständen verschwanden. Bis heute ist der Fall ungeklärt. Was wie eine True-Crime-Erzählung der Toten anmutet, entwickelt sich rasch zu einer Reise durch die Geschichten der Lebenden. Das Team erzählt einander Anekdoten, vielleicht auch um sich von der Dunkelheit des Urwaldes abzulenken. Und je tiefer die Gruppe in den Regenwald vordringt, desto seltsamer wirken die Begegnungen, desto unvorhersehbarer und dichter das Protokollierte.
Das fragmentarische, hypnotisierende und kunstvoll verschachtelte Schreiben Dorothee Elmigers zeichnet ihren mit dem Deutschen Buchpreis prämierten Roman aus. Gleich der Erkundung des Urwaldes, von der er berichtet, wird der Roman selbst zu einem Prozess des Aufspürens menschlicher Angst angesichts der Gewalten der Gegenwart. Die Regisseurin Claudia Bossard stellt sich der Herausforderung, diesen reichen Text für die Bühne zu adaptieren. Eine Unternehmung, der zu folgen sich lohnt, da das Theater durch das gemeinsame Geschichtenerzählen fähig ist, unsere Ängste zu bändigen.
Über Claudia Bossard
Claudia Bossard begeistert seit Langem das Publikum an vielen deutschsprachigen Bühnen. Ob Rainald Goetz’ „Baracke“ am Deutschen Theater Berlin oder Thomas Manns „Zauberberg“ am Münchner Volkstheater – die Auseinandersetzung mit komplexen Stoffen scheut sie nicht. Ihre Grazer „Physiker“ wurden 2020 für den Nestroypreis nominiert, 2024 erhielt sie die Auszeichnung für „Bunbury“. „Baracke“ war 2024 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen.
Termine und Tickets
- Inszenierung Claudia Bossard
- Licht Uwe Wegner
- Dramaturgie Mira Gebhardt